FileZilla
FileZilla kommt seiner Namensanlehnung doch recht gut Nahe. Denn dieser FTP-Client bietet allerlei Funktionen, die zum Komfort des Users beitragen. FileZilla zeigt seine Fähigkeiten in der Praxis: Bricht ein Download ab, weil die Gegenstelle keine Antwort gibt oder keine Kapazität mehr verfügt, so hilft es aus mit dem "Keep-Alive-System". Wenn die Gegenstelle dann wieder antwortet, dann nimmt es den Download wieder nahtlos auf.
Firewall und Proxy die vorgeschaltet sind, halten FileZilla wahrlich nicht auf. Bei Bedarf lässt sich auch eine SSL-Sicherung verwenden. Eine Warteliste für alle Up- und Downloads organisiert und bündelt den Datenfluss. Wenn es um die Autentifizierung geht, kann man auf Wunsch auf Kerberos zugreifen. Mit FileZilla lässt sich nur schwer etwas falsch machen, wer aber noch auf der Suche nach einem FTP-Client ist, der kann in FileZilla den richtigen gefunden haben. Zumal es sic bei FileZilla um ein kostenloses Open-Source Projekt handelt, dabei kann es durchaus mit kommerziellen Produkten mithalten.
Die Bedienung des Programms ist recht einfach zu lernen. Mittels Drag & Drop, kann man einfach die gewünschten Aktionen durchführen. Die Bedienoberfläche teilt sich in mehrere Verzeichnisansichten auf. Lokal und die des Servers, was es recht leicht macht Dateien hin und her zu verschieben. Mit der neueren Version 2.2.32 hat man zudem eine Lücke in der Sicherheit geschlossen. Mit diesem Bedienkomfort kommen nicht nur Serveranfänger sondern auch alte Verwaltungshasen auf ihre Kosten. So ist FileZilla doch bei vielen schon die erste Wahl geworden. Durch ein dynamisches Zusammenspiel von Leistung, Funktion und Bedienbarkeit.
FileZilla ist für folgende Betriebssysteme erhältlich: Linux, Mac OS X, Windows XP, Vista und Windows 7. Das Produkt ist zudem auch auf Deutsch und Englisch erhältlich.
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